Kamerunschafe sind kleine, kurzschwänzige Hausschafe mit länglichem Kopf und kleinen Ohren. Das Haarkleid ist dicht und eng anliegend. Es wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergänzt, welche im Frühjahr wieder abgestoßen wird. Böcke besitzen Sichelhörner sowie eine Mähne an Hals und Brust. Weibliche Tiere sind hornlos.
Rassetypisch ist die braunmarkenfarbige Fellzeichnung mit mehr oder weniger kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen.
Herkunft
Das Kamerunschaf ging ursprünglich aus dem Westafrikanisches Zwergschaf hervor, welches auch als Djallonké-Schaf bezeichnet wird und heute vom Senegal über Guinea, Südmali, Elfenbeinküste, Ghana, Benin, Südtogo, Nigeria, Kamerun, Gabun, Kongo und Angola bis Botswana vorkommt. Die kastanienfarbene Zeichnung ist beim Westafrikanischen Zwergschaf nicht vorherrschend, sondern lediglich eine von vielen.
Unklar ist, wann und wie die Tiere erstmals nach Europa gelangten. Denkbar ist der Transport als Provianttier auf Schiffen.
Siehe auch: “Kamerunschaf” bei Wikipedia
Im Einsatz für die Weidepflege
Der Pferdehof Moisburg setzt die Kamerunschafe zur Weidepflege ein. Da Pferde Feinschmecker sind und somit nicht alle Pflanzen auf der Weide fressen, werden die Weiden von den Kamerunschafen nachgeweidet.
Mit ihren besonderen Klauen wird dabei auch der Weideboden bearbeitet. Dabei wird der Boden revitalisiert und die Grasnarbe gefestigt.
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